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Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand 

FVV VorstandDie ordentliche Mitgliederversammlung des Frankfurter Volleyball Verein e.V. (FVV) am gestrigen Montag stand ganz im Zeichen der Kontinuität, führte aber auch zu personellen Veränderungen im Vorstand und zur Einführung von zwei neuen Mitgliedschaftsmodellen.

Mit derzeit 888 Mitgliedern zählt der FVV, der in diesem Jahr sein dreißigjähriges Jubiläum feiern wird, zu einem der größten schwulen Sportvereine in Europa. Im Jahre 1985 als Volleyballverein in der Absicht gegründet, sportbegeisterten Schwulen in Frankfurt und Umgebung die Ausübung von Sportarten in einem vorurteils- und diskriminierungsfreien Umfeld zu ermöglichen, ist der FVV heute aus dem Breitensport im Rhein-Main-Gebiet nicht mehr wegzudenken. Inzwischen können Sportler und solche, die es werden wollen, aus knapp 30 verschiedenen Disziplinen wählen. Badminton, Basketball, Bowling, Boxen, Fußball, Nordic Walking, Radfahren, Rudern, Schwimmen, Segeln, Tanzen, Tennis, Triathlon, Volleyball und Wasserspringen sind nur einige Beispiele aus dem umfangreichen Angebot des FVV. Die erst im vergangenen Jahr gegründete Abteilung Squash erfreute sich vom Start weg großer Beliebtheit und verzeichnet zurzeit dreizehn aktive Mitglieder. Auch die im März diesen Jahres angebotenen Schnupperkurse in Chigong, einer chinesischen Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist, wurden gut angenommen.

Vom regen Interesse am Vereinsleben zeugte auch die hohe Beteiligung an der diesjährigen Mitgliederversammlung. Mit fast 80 Teilnehmern waren mehr Mitglieder als in den Vorjahren erschienen. "Eine Anwesenheit von fast zehn Prozent aller Mitglieder ist für einen Breitensportverein dieser Größe eine stolze Quote", freute sich Versammlungsleiter Jürgen Gasper, der die Erschienenen souverän durch die umfangreiche Tagesordnung navigierte.

In ihren Berichten zeichneten die für die Bereiche Sport, Mitglieder und Finanzen verantwortlichen Vorständen ein durchweg positives Bild des abgelaufenen Vereinsjahres. Der bisherige Mitgliedervorstand Tobias Galesky hob insbesondere das kontinuierliche Wachstum der Mitgliederzahlen und das ungebrochene Interesse an der sportlichen Betätigung im Verein hervor. Finanzvorstand Christian Meier konnte den Mitgliedern einen Jahresabschluss präsentieren, der einen kleinen Überschuss auswies, und stellte den Haushaltsplan für das laufende Jahr vor. Georg Novak skizzierte die verschiedenen sportlichen Aktivitäten des FVV und schilderte, dass die stetig steigenden Nutzungsgebühren für städtische Sporteinrichtungen eine der großen Herausforderungen darstellen.

Bei den turnusmäßigen Vorstandswahlen wurden die bisherigen Vorstände Christian Meier (Finanzen), Georg Novak (Sport) und Sebastian Wust (Feste & Veranstaltungen) mit überwältigender Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt. Die Mitgliederverwaltung und -betreuung liegt künftig in den Händen von Ulrich Meier, der Tobias Galesky nachfolgt. Für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist nunmehr Andre Papp-Kleinjung verantwortlich, der das Amt von Tillmann Peter übernommen hat.

Verschiedene Anträge des Vorstandes zur Änderung der Vereinssatzung wurden mit großer Mehrheit angenommen. Zur künftigen Beitragsstruktur kam eine lebhafte Diskussion auf. Vorstand und anwesende Mitglieder waren sich darüber einig, dass die erhobenen Grund- und Zusatzbeiträge so kalkuliert sein müssen, dass sie die Kosten decken, ohne die Solidarität im Verein – die ein gewisses Maß an Quersubventionierung einzelner Sportarten erfordert – auf der Strecke zu lassen oder die finanzielle Leistungsfähigkeit gerade jüngerer Mitglieder aus dem Blick zu verlieren. Deswegen ging mit der zum 1. Juli 2015 beschlossenen Anhebung des Grundbeitrages um einen auf zwölf Euro auch eine Senkung der Zusatzbeiträge für bestimmte Sportarten im selben Umfang einher. Ebenfalls zur Jahresmitte wurde die Einführung einer passiven und einer Fördermitgliedschaft beschlossen. Die passive Mitgliedschaft richtet sich an Interessenten, die zwar keine Sportart aktiv ausüben, im Übrigen aber mit allen Mitgliedsrechten am Vereinsleben teilnehmen möchten. Demgegenüber erhalten Fördermitglieder kein Stimmrecht, können aber durch einen frei wählbaren Monatsbeitrag ihre Verbundenheit mit dem FVV zum Ausdruck bringen und dessen Arbeit finanziell unterstützen. 

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